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Radwege DeutschlandRadwege Deutschland

Radwege Deutschland kann vieles bedeuten. Zunächst einmal ist festzuhalten, dass in nahezu jeder Stadt und Gemeinde eigens ausgeschilderte Radwege existieren. Diese dienen der Sicherheit von Radlerinnen und Radlern und grenzen den Radverkehr gegenüber fahrenden Autos aber auch Fußgängerinnen und Fußgängern ab. Wenn es um einen Urlaub mit dem Fahrrad geht, spricht man weniger über Radwege Deutschland als über Radwanderwege oder auch über Radfernwege. Auch hier sind die Definition nicht einheitlich und es existieren vor allem Vorschläge seitens Organisationen wie des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) oder auch einzelner Regionen. Radwege Deutschland sind in vielfältig und laden zu ausgedehnten Radtouren ein. Ein enormer Pluspunkt besteht darin, dass die einzelnen Wege zu einem engmaschigen Netz zusammengefasst werden und auf diese Weise stetige Wechsel und Weiterfahrten möglich sind. Für Radfernwege als Radwege Deutschland existieren eindeutige Definitionen bzw. Mindestkriterien seitens des ADFC.

Was zeichnet gute Radwege in Deutschland aus?

Mittlerweile werden Radwege für Radreisen in Deutschland nach einheitlichen Kriterien bewertet und müssen bestimmten Mindestanforderungen genügen, um vom Tourismus-Marketing einer Region oder eines Landes vermarktet zu werden. Selbiges gilt natürlich auch für die Veranstalter von Radreisen, für die Radwege Deutschland nur dann einwandfrei funktionieren, wenn ein eindeutiger Name existiert. Es muss somit klar sein, wo die Route entlang führt und welches Konzept hinter einem Radweg steht. Mögliche Konzepte sind sowohl das Erkunden einer Region als auch das Fahren entlang eines Flusses oder das Unterordnen unter ein gemeinsames Thema. Beispiele sind das Radeln entlang der Deutschen Weinstraße oder auch der Krabat-Radweg und vieles mehr. Als Mindestlänge für Radfernwege in Deutschland werden 150 Kilometer vorgeschlagen und natürlich muss die komplette Strecke befahrbar sein d.h. es dürfen keine Passagen existieren, die vor allem dem Autoverkehr vorbehalten sind. Apropos Autos: die haben auf Radwegen normalerweise nichts zu suchen und die Belastung durch den Autoverkehr sollte gering bis nicht vorhanden ausfallen. Auch als Kriterium für Radwege Deutschland als Urlaubswege gilt die Befahrbarkeit bei jedem Wetter, die Route, die durch die Natur führt und das Vorhandensein einer touristischen Infrastruktur und flankierender Bahnlinien für den Fall, dass die Strecke einmal zu lang oder zu anstrengend wird. Natürlich weichen die einzelnen Radwege stark voneinander ab, doch ist es im Zuge des Projekts Radnetz Deutschlands gelungen, einzelne so genannter D-Routen zu definieren, die allesamt allen Kriterien genügen und mit roter Schrift anstelle der sonst üblichen grünen Schrift auf weißem Grund beschriftet sind.

Radwege Deutschland und das Radnetz Deutschland: Ost-West-Verbindungen

Radwege in Deutschland werden als Radnetz Deutschland komplett über die deutsche Landkarte ausgebreitet. Die Rede ist von zwölf D-Routen zu denen auch noch der Radweg Deutsche Einheit kommt. Wohlgemerkt: damit ist keineswegs die Gänze der Radwege in Deutschland gemeint, sondern es handelt sich um besonders lange Routen, die sozusagen als Hauptstrecken des Radwanders identifiziert wurden. Natürlich existieren allerorten Abzweige und Alternativrouten.

Im Norden beginnt das Radnetz Deutschland mit den D-Routen 1 und 2, die auch als Nordseeküsten- und Ostseeküsten Radweg bekannt sind. Wer von Westen nach Osten radeln möchte, beginnt in Ostfriesland bzw. an der Ems, genauer gesagt in Papenburg. Unweit der niederländisch-deutschen Grenze und natürlich in direkter Fortsetzung des niederländischen Pendants geht es durch Emden und Norden entlang der Küste bis nach Wilhelsmhaven und Bremerhaven. Dort mündet die Weser und natürlich ließe sich die Radtour entlang des Weser-Radwegs und von dort entlang von Fulda und Werra fortsetzen, um nur eine der vielen Möglichkeiten zu nennen. Via Cuxhaven führt die Reise entlang der Elbe nach Hamburg und von dort wieder in Richtung Norden bis zur deutsch-dänischen Grenze. Die Ostseeküstenrouten ist von hier nicht weit entfernt und so kann man lediglich in einer Etappe durch Schleswig-Holstein radeln, um an den Ausgangspunkt Flensburg zu gelangen. Die Ostsee bietet mit Kiel und Lübeck zwei spannende Großstädte bevor es nach Mecklenburg mit Orten wie Wismar und Rostock geht. Etwas weiter im Osten locken die Halbinsel Darß mit Fischland und Zingst sowie natürlich die beiden Insel Rügen und Usedom. Beide sind auf Wunsch auch Teil eigener Radrouten. Stationen wie Greifswald und Stralsund säumen die Route, die an der deutsch-polnischen Grenze endet.

Ebenfalls von West nach Ost verläuft die D-Route 3, die auch als Europa-Route benannt ist. Im Grunde genommen handelt es sich um eine direkte Parallele der Route 4 alias Mittelland-Route. Noch einmal: die Namen können abweichen und natürlich werden die einzelnen D-Routen aus einer ganzen Reihe von Radwegen zusammengesetzt. Im Fall der nördlich verlaufenden Europa-Route geht es durchs Münsterland und Ostwestfalen sowie das malerische Weserbergland. Weiter in Richtung Osten locken die Ausläufes des Harz bevor man in Magdeburg die Elbe passiert. Nicht fehlen dürfen Lutherstadt Wittenberg, Dessau und natürlich Potsdam und Berlin. Von hier geht es schnurstracks in Richtung Osten, wo am Ende das verträumte Oderbruch steht. Die gesamte Europa-Route wird als Teil der Radwege Deutschland deshalb so genannt, weil die Streckenführung dem Europaradweg R1 entspricht. Weiter südlich fährt man von Aachen über Bonn zunächst durch die Eifel und den Westerwald und entlang der Sieg. Via Hessen geht es nach Thüringen, wo natürlich die berühmte Städtekette nicht fehlen darf. Dahinter folgt Sachsen mit Dresden und der Elbe, bevor es ins Dreiländereck aus Deutschland, Polen und Tschechien geht.

Radwege Deutschland – entlang der Flüsse

Radwege Deutschland bzw. D-Routen folgen natürlich oftmals auch den Flüssen, wobei sich die Routen kombinieren lassen. Ein Beispiel, das ebenfalls von West nach Ost führt, ist die Route entlang von Saar, Mosel und Main, die entsprechend der Landschaft maßgeblich vom Wein geprägt ist. An allen Flüssen finden sich Weinberge und lediglich hinter Bamberg und damit tief in Franken wechselt man in einer „Bierregion“ mit zahlreichen Brauereien. Auf der Strecke befinden sich Städte wie Frankfurt am Main, Mainz oder auch Koblenz und Würzburg bis man an die Grenze zu Böhmen und damit Tschechien gelangt.

Regelrechte Klassiker entlang der Flüsse sind die Donauroute D-6, die bereits in Basel und damit an der Grenze zur Schweiz beginnt. Entlang des Flusslaufes, der in Villingen seinen Ausgang nimmt, geht es durch Ulm und Ingolstadt in Richtung Regensburg und von dort weiter in die Drei-Flüsse-Stadt Passau. Natürlich lässt sich insbesondere die Donauroute noch fortsetzen und führt noch nach Wien und Budapest.

Wenn die Donau genannt wird, dürfen natürlich auch die anderen wichtigen deutschen Flüsse nicht fehlen. Entsprechend existieren unter der touristischen Bezeichnung „Radwege Deutschland“ auch die Strecken entlang des Rheins und der Elbe, die beide besonders beliebt sind sowie die Weserroute, die auch die Romantische Straße einschließt. Letztere führt sowohl entlang der Fulda als auch der Tauber und des Lech und gilt aufgrund der zahlreichen schönen Fachwerkstädte als besonders sehenswert. An Rhein und Elbe folgen die Radfernwege dem Flussverlauf, sodass am Rhein auch der Bodensee sowie die alten Kaiserdome in Speyer, Worms und Mainz auf dem Programm stehen, bevor es durchs liebliche Mittelrheintal nach Bonn und Köln und schließlich via Niederrhein in Richtung Rotterdam geht. An der Elbe bildet das Elbsandsteingebirge gemeinsam mit Dresden das erste Highlight und im weiteren Streckenverlauf durchquert man Dessau, die Lutherstadt Wittenberg sowie Magdeburg und natürlich Hamburg. Abgerundet wird die Liste der Radwege entlang von Flüssen durch den Oder-Neiße-Radweg, der exakt an der deutsch-polnischen Grenze entlang führt und von Zittau über Görlitz und Frankfurt an der Oder nach Schwedt und weiter in Richtung Usedom führt.

Radwege Deutschland – Pilger, Ostsee, Oberbayern

Noch Fragen? Dann seien noch die beiden fehlenden D-Routen benannt, die ebenfalls quer durch Deutschland führen und diverse andere Radwege kreuzen. Einerseits lässt sich von der Ostsee bis nach Oberbayern radeln, wobei unter anderem Berlin, Nürnberg und München auf der Strecke liegen oder man entscheidet sich für die Pilgerroute, die als Eurovelo-Route 3 von Santiago di Compostela im Norden Spanien bis nach Skandinavien führt und in Deutschland unter anderem die Städte am Rhein sowie Dortmund, Münster und Osnabrück aber auch Bremen und Hamburg verbindet.

Radwege Deutschland – in allen Regionen

Wer Radwege in Deutschland sucht, muss natürlich nicht zwingend die Langstrecken ins Auge fassen. Es reicht meist schon für wohlige Entspannung und viele neue Eindrücke aus, wenn in den Bundesländern einzelne Routen befahren werden. Praktisch ist dies vor allem dann, wenn eine entsprechende Suche existiert und die einzelnen Radwege von Süd nach Nord oder in jeder beliebigen anderen Reihenfolge geordnet sind. Im Süden sind es unter anderem der Bodensee-Radweg oder auch der Fränkische Radachter und der Taubertal-Radweg, die beliebt sind aber auch kleinere Touren wie der Rhön Radweg oder der Altmühltal Radweg lohnen sich. Die Liste ist hier ebenso endlos erweiterbar wie in anderen Landesteilen. Allein Berlin und Brandenburg bieten eine Fülle an Möglichkeiten, inklusive der Überreste der Berliner Mauer oder auf den Spuren der Preußischen Schlösser. In Mecklenburg-Vorpommern gibt es sogar einen Backstein Rundweg oder auch einen Residenzstädte Rundweg. Auch im Programm sind Routen wie der Himmelsscheiben Radweg oder auch das Radeln entlang der Salzstraße und so vieles mehr.

Eine Besonderheit besteht auch darin, dass sich viele Regionen sowohl in Form von Sternradtouren als auch als Rundreisen erkunden lassen und selbstverständlich auch Radwege und Routen zusammengefasst werden und Grenzen überschreiten. Überhaupt ist dies im Herzen von Europas kennzeichnend – zahlreichen Routen sind nicht nur Radwege Deutschland, sondern gehen hinter der Grenze noch weiter und führen somit durch Euregios oder internationale Kulturlandschaften. Spaß macht das Radeln unabhängig davon, wo man unterwegs ist und zudem dürfen sich Radlerinnen und Radler stets auf einen erstklassigen Zustand der Strecken, eine perfekte Infrastruktur und eine herausragende Beschilderung freuen.

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