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RadwandernRadwandern

Radwandern ist aus der heutigen Urlaubsplanung kaum mehr wegzudenken. Die Rede ist von Radtouren mit kurz gehaltenen Etappen, bei denen eher der Urlaubsaspekt als die Sportlichkeit im Mittelpunkt steht. Anders, als bei einer einzelnen Radtour wird beim Radwandern über verschiedene Stationen gefahren und dort jeweils übernachtet. Alternativen hierzu sind Sternradfahrten oder Sternradreisen, bei denen ein einzelner Ort als Mittelpunkt auserkoren wird und keine Ortswechsel mitsamt Gepäcktransport vonnöten sind. Radwandern kann auch gemeinsam mit einer Kreuzfahrt gebucht werden, was in den meisten Fällen entlang von Flussläufen aber auch auf dem Meer möglich ist. An die Stelle eines festen Ortes tritt das Kreuzfahrtschiff als schwimmendes Hotel.

Geschichte des Radwanderns

Das Radwandern ist eine relativ junge Art der Reisegestaltung. Natürlich existierten seit der Erfindung des Fahrrads immer wieder Reisende, die den Drahtesel nutzten, doch als touristisches Massenphänomen fungiert diese Urlaubsform erst seit Beginn der 1980er Jahre. Deutschland ist dabei eines der Kernländer, im dem besonders viele organisierte und perfekt ausgebaute Routen geboten werden. Ebenfalls zu den beliebten Orten zählen Österreich und die Schweiz – auch hier existieren eine Fülle an Fahrradhotels und ausgeschilderten Routen in allen nur erdenklichen Schwierigkeitsgraden. Radwandern hat in den letzten Jahren erheblich an Dynamik gewonnen und so entstehen mehr und mehr internationale, grenzüberschreitende Radwege. Das europaweite Netz wurde erst in den 1990er Jahren begonnen und bis heute entstehen immer wieder neue Radwege oder es werden bestehende Lücken geschlossen.

Infrastruktur für das Radwandern

Spannend am Radwandern ist das parallele Entstehen einer umfangreichen Infrastruktur. Gemeint sind nicht nur Wegweiser in einheitlichem Design oder Hotels, die eigens als Fahrradhotels ausgewiesen werden, sondern auch die vielen praktischen „Helferlein“, die mittlerweile auf dem Markt sind. Kaum eine Region, für die nicht eigene Fahrradkarten existieren und natürlich lassen sich diese Karten auch perfekt in eigens zu diesem Zweck angebotene Taschen verstauen. Natürlich wird mittlerweile auch viel auf GPS und digitale Routenplanung gesetzt und Fahrräder verfügen über spezielle Halterungen für Smartphones oder Tablets. Natürlich richtet sich mittlerweile auch die Kleidung nach den Erfordernissen von Radfahrerinnen und Radfahrern und es werden eigens Radlerhosen, Trikots und Regenschutz für längeres Radwandern angeboten. Das A und O ist dabei die Leichtigkeit der Materialien und zudem deren Wasserdichtigkeit. Zu bedenken ist stets, dass mit Fahrradtaschen nicht mehr als 30 Kilogramm transportiert werden sollten, wenngleich geübte Radlerinnen und Radler auch größere Gewichte bewältigen. Wer Radwandern mit viel Gepäck kombiniert, muss allerdings auch das passende Fahrrad besitzen oder sollte sich ein E-Bike organisieren.

Radwandern mit dem E-Bike

In der Tat ist Radwandern einer der großen Trends der letzten Jahren. Die Besonderheit besteht darin, dass ein Pedelec oder E-Bike über einen Hilfsmotor verfügt und entsprechend auch ungeübte Radfahrerinnen und Radfahrer von A nach B gelangen. Selbiges gilt auch für ältere Menschen oder Familien, bei denen Kinder noch nicht oder Oma und Opa nicht mehr die Steigungen bewältigen.

Ein E-Bike für das Radwandern lässt sich bei vielen Veranstaltern kurzerhand ausleihen. Wer selber kaufen möchte, sollte sich im Vorfeld genau informieren und beraten lassen, um auf jeden Fall ein Produkt zu erwerben, das auch für das Radwandern taugt.

Radwandern in Zahlen

In Zahlen ausgedrückt, ist Radwandern mittlerweile ein echtes Massenphänomen. Dies hat den Vorteil, dass die Infrastruktur kontinuierlich erweitert wird und die Radreisen immer angenehmer werden. Die meisten wichtigen Radwege sind so konzipiert, dass man sich nicht mit dem Autoverkehr ins Gehege kommt und ohne Unterbrechungen in die Pedalen treten kann. Wirft man einen Blick auf die Zahlen des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs, so liegt der Umsatz beim Radwandern bei jährlich fünf Milliarden Euro. Bemerkenswert ist die Zahl von 40 Prozent der Urlauber, die das Radfahren als schönste Beschäftigung im Urlaub ansehen. Die Zahl der Radtouristen steigt stetig und längst ist eine regelrecht blühende Landschaft mitsamt vieler spezialisierter Hotels aus dem Boden geschossen.

Worauf ist bei Radwandern zu achten?

Eine einheitliche Checkliste für das Radwandern lässt sich nur schwerlich erstellen. Zu unterschiedlich sind die einzelnen Routen und zu verschieden sind zudem die Bedürfnisse und Möglichkeiten der Urlauberinnen und Urlauber. Nichts desto trotz beginnt jeder gelungene Radurlaub mit dem passenden Drahtesel. Wer ein Fahrrad mietet, ist auf der sicheren Seite und braucht sich auch nicht um allfällige Reparaturen zu kümmern. Ansonsten empfiehlt sich, ein Reparaturkit mitzuführen und in der Lage zu sein, Reifen zu flicken. Benötigt wird auf jeden Fall ein ausreichend dimensionierter Gepäckträger, an dem sich Satteltaschen befestigen lassen. Beim Packen der Satteltaschen sollte das Gewicht gleichmäßig verteilt werden. Eine Kettenschaltung und ein Nabendynamo werden ebenfalls empfohlen und der Rahmen sollte aus Aluminium oder Stahl sein.  Ganz wichtig ist der Fahrradhelm, der in manchen Ländern sogar vom Gesetzgeber vorgeschrieben ist. Der Helm sollte nach drei bis fünf Jahre ausgetauscht werden, was auch dann gilt, wenn niemals ein Sturz oder eine Beschädigung stattgefunden haben. Zuletzt empfiehlt es sich, dass die Kleidung ausreichend reflextiert und ggf. auch noch Reflektoren für das Fahren im Dunkeln am Fahrrad montiert werden.

Radwandern – diverse Wege und Routen

Wer beim Radwandern unterwegs ist, kann seine Routen im Vorfeld planen. Geführte Radreisen oder Radreisen, die sich im Vorfeld buchen lassen, erleichtern dies und bieten zudem den Vorteil, dass auch schon auf die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und einige Geheimtipps hingewiesen wird. Darüber hinaus lassen sich spezielle Apps installieren, die die Routenplanung und das Fahren erleichtern.

Die beliebtesten Radwege in Deutschland wechseln immer wieder und doch lassen sich die Fahrten entlang der Flüsse als Favoriten ausmachen. Besonders oft genannt wird immer wieder der Elberadweg, was aber auch an dessen Länge liegen kann. Spektakulär ist sicherlich die Passage am Elbsandsteingebirge mitsamt Dresden oder auch Magdeburg und Hamburg. Ebenfalls an Flüssen entlang geht es auf dem Weserradweg durch Niedersachsen bis zur Nordsee oder am Rhein, wo besonders das Mittelrheintal eine Reise wert ist. Letzterer Fluss bietet auch die Möglichkeit, Radwandern mit anderen Wegen wie dem entlang der Mosel zu kombinieren. Nicht am Fluss, sondern am See entlang führt der ebenfalls ungemein beliebte Bodensee-Radweg, der auch das Umrunden des Sees mit Abstecher nach Österreich und in die Schweiz möglich macht. Es müssen aber keineswegs immer nur die großen Routen sein, denn Radwandern ist auch an kleineren Flüssen wie der Altmühl, der Lahn und der Neiße oder in Regionen wie dem Ruhrgebiet, dem Niederrhein oder auch dem Taubertal möglich.

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