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Radreisen Kanada

Fast zehn Millionen Quadratkilometer machen Kanada zum zweitgrößten Land der Welt. Die Fläche entspricht in etwa der von ganz Europa von Portugal bis zum Ural bzw. von Zypern bis zu den Färöerinseln. Zugegeben: ein Teil Kanadas ist von Seen bedeckt und zudem gehört der Norden bereits zur Polarregion. Spannend sind allerdings Radreisen in Kanada, die durch den Osten führen und sowohl die Niagarafälle als auch die Provinzen Ontario und Québec ins Visier nehmen. Mit Toronto und Montreal sind zwei Millionenstädte von Nordamerika im Programm, mit den Niagarafällen und dem Sankt-Lorenz-Strom kommen aber auch Naturfreunde auf ihre Kosten.

Radreisen Kanada - Reisen

Auf dieser spannenden E-Bike Reise in Kanada erleben Sie sehr unterschiedliche Facetten von Kanada Osten: Sie erkunden zunächst die eher britisch - amerikanisch geprägte Provinz Ontario mit der größten Stadt des Landes (Toronto) und den Niagara Fällen, die zu den spektakulärsten Wasserfällen der Welt zählen. Im weiteren Verlauf radeln Sie durch die Provinz Québec, die so französisch ist, dass man annehmen könnte, man wäre in Frankreich.
 

Radreisen Kanada – Niagarafälle und Ontario

Radreisen durch Kanada haben in Toronto einen perfekten Ausgangspunkt. Die größte Stadt des Landes liegt direkt am Ontariosee und misst rund drei Millionen Einwohner. Weithin sichtbares Wahrzeichen ist der CN Tower mit seinen 553 Meter Höhe, der zu den höchsten Bauwerken der Welt gehört. Des Weiteren finden sich eine Reihe von Wolkenkratzern in Toronto, die vielfach von weltberühmten Architekten konzipiert wurden. Toronto steht bei Fahrradreisen meist gleich zwei Mal auf dem Programm, denn von hier geht es auf der Fahrradtour zunächst einmal in Richtung Süden, schnurstracks zu den Niagarafällen. Passiert wird dabei das Land der Mennoniten, einer Glaubensgemeinschaft, die aus Deutschland ausgewandert ist. Die Wurzeln spiegeln sich in Straßenschildern à la „Herrgott Road“ oder auch in Orten wie „Wallenstein“ wider, doch spricht man natürlich vor allem Englisch.

Die Niagarafälle sind ein Naturschauspiel, das sich kaum in Worte fassen lässt. Es tost und braust und glücklicherweise existieren eine Fülle von Besichtigungspunkten und somit diverse Perspektiven, was auch Hobbyfotografen freuen dürfte. Mit Zwischenstation in Toronto geht es sogleich in Richtung Norden entlang des Ontariosees. An dessen Ende bzw. dem Übergang in den Sankt-Lorenz-Strom liegt die sehenswerte Kleinstadt Kingston. Die Umgebung nennt sich Thousand-Islands Nationalpark und die namensgebenden 1000 Inseln befinden sich bereits im Sankt-Lorenz-Strom, der je nach Lesart zwischen 500 und 1.200 Kilometer lang ist. Die Inseln werden im Rahmen von Kanada Radreisen in Form von Inselhopping zum Teil besucht und haben allesamt ihren eigenen Charme.

Radreisen Kanada – Québec

Très charmant wird es ab der Grande – Île, die bereits zu Québec und damit zum französischsprachigen Teil Kanadas gehört. Keine Sorge: die meisten Menschen verstehen natürlich auch Englisch. Zunächst geht es durch das Stammesgebiet der Mohawks, Ureinwohner der Region und sodann nach Montreal. Auch hier ist die Rede von einer Millionenstadt und der Nummer zwei des Landes. Ein Highlight ist sicherlich das Befahren einer Formel 1- Strecke mit dem E-Bike.

Unweit von Montreal lockt ein Abstecher in die Gebiete der First Nations – natürlich mit ausführlicher Unterweisung und viel geschichtlichem Wissen. Montreal selbst lässt sich ebenfalls perfekt mit dem Fahrrad durchqueren und weiter in Richtung Norden geht es über den Trans Canada Trail zum Yamaska sowie dem Mont - Orford – Nationalpark. Hier wird sogar Wein angebaut, der durchaus von guter Qualität ist. Zuletzt steht die Stadt Québec auf dem Programm und bietet mit einer Altstadt und Befestigungsanlagen mit Einstufung als UNESCO- Welterbe einige Höhepunkte. Zudem gilt  Québec als europäischste Stadt von ganz Nordamerika und ist damit ein würdiger Schlusspunkt für Radreisen in Kanada vor dem Rückflug nach Europa.