Radreisen AbruzzenRadreisen Abruzzen

Radreisen in den Abruzzen sind in der Tat etwas Besonderes. Die Region genießt den Status eines Geheimtipps und ist entsprechend noch nicht so „abgegrast“, wie manch andere Landschaft. Ein großer Pluspunkt besteht darin, dass nahezu immer auch von Abruzzen aus die italienischen Haupstadt Rom erkundet werden kann, die nicht allzu weit entfernt liegt.

An großen Städten empfiehlt sich vor allem die Stadt Pescara an der Adriaküste, doch lohnen sich immer auch Abstecher in die ausgedehnten Nationalparks im Herzen von Mittelitalien. Es ist jedoch darauf hinzuweisen, dass es hier und da ein wenig hügelig zugehen kann.

Radreisen Abruzzen – unterwegs ab Rom

Radreisen durch die Abruzzen lassen sich ohne Weiteres mit einem Besuch in der „Ewigen Stadt“ Rom kombinieren. Wer hier ankommt (oder endet), darf sich auf viele Bauten aus der Antike freuen, allen voran natürlich das Kollosseum oder auch das Forum Romanum. Rom steht aber auch für das italienische „Dolce Vita“ auf der Piazza Navone und rund um die Spanische Treppe sowie die vielen kleinen Viertel, die es sich zu erkunden lohnt. Der Aufenthalt hier kann gut und gerne eine Woche dauern und wird doch nie langweilig.

Wem der Sinn jedoch nach Natur steht, der kann sich den Abruzzen über den Ort Terni nähern. Zugegeben: diese Stadt liegt noch in Umbrien, gehört aber zu den schönsten Orten von Italien und liegt gewissermaßen auf dem Weg. Besonders sehenswert ist die Cascata delle Marmore, die mit 165 Meter einer der höchsten Wasserfälle von Europa ist. In Terni finden sich viele römische Bauten und zudem existiert eine bemerkenswerte Pinakothek mit vielen Gemälden namhafter Künstler.

Von Terni geht es in die Abruzzen und zwar in die Hauptstadt L‘Aquilia. In dem Ort leben rund 70.000 Menschen und die Entfernung zu den beiden Küsten im Westen und Osten ist in etwa gleich weit. Wer hier Radreisen in den Abruzzen unternimmt, befindet sich in einem mehr als 700 Meter hoch gelegenen Tal, das unter anderem den Ausblick auf den Gran Sasso d‘ Italia und damit das höchste italienischen Bergmassiv außerhalb der Alpen, ermöglicht. Der Ort L‘Aquila entstand im Mittelalter und hat trotz des Erdbebens des Jahres 2009 und den damit verbundenen Zerstörungen noch eine Menge zu bieten.

Zuvor sehenswert ist Capitignano, ein kleiner Ort mit verwinkelten Gassen, der im Nationalpark Gran Sasso liegt und einen erfrischenden See aufbietet.

Radreisen Abruzzen – in Richtung Pescara und Adria

Im Zentrum von Radreisen durch die Abruzzen liegt auch Serramonacesca, wobei man sich hier bereits in der Provinz Pescara befindet. Umgeben vom Nationalpark Majella ist vor allem das alte Kloster San Liberatore a Maiella sehenswert. Zudem wird in Serramonacesca Montepulciano angebaut, der für die Region Abruzzen typisch ist.

Wer von hier ans Meer radeln möchte, hat es nicht mehr weit und als Etappenziel eignet sich beispielsweise Ortona mit seiner großen Zitadelle. Von hier geht es entweder in Richtung Süden nach Marina di Vasto und damit einen überaus beliebten Standort an der Adria oder in die 120.000 Einwohner- Stadt Pescara. Neben der Altstadt empfiehlt sich ein Ausflug an die „Costa di Trabocchi“ mit den charakteristischen Pfahlbauten der Fischer oder auch die Fährfahrt zu den Tremiti-Inseln inmitten der Adria.

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