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Radreisen LitauenRadreisen Litauen

Radreisen in Litauen führen durch das südlichste der baltischen Länder. Über mehr als 500 Jahre handelte es sich um ein Großfürstentum, das seit 1569 eine Union mit Polen bildete.

Spannend an der Region ist die deren Zwischenposition. Manche Menschen sprechen bereits von Nordeuropa oder auch Nordosteuropa, andere eher von Mitteleuropa oder Ostmitteleuropa. Fakt ist, dass Litauen schnelle Verbindungen nach Deutschland ermöglicht und manche Regionen für einige Jahre zu Deutschland gehörten. Durch das Land fließt der Fluss Memel und rund um Klaipėda besteht Anschluss an die Ostsee.

Radreisen Litauen - Reisen

Drei Metropolen – viele Gesichter: Auf dieser Radreise im Baltikum stehen das estnische Tallinn zwischen Mittelalter und Megabytes, das lettische Riga zwischen Hanse und Jugendstil sowie Litauens barockes Hauptstadt-Juwel Vilnius auf dem Programm. Dazwischen leuchten das satte Grün der Livländischen Schweiz und das tiefe Blau der Kurischen Nehrung – traumhafte Naturlandschaften, die Sie auf einer abwechslungsreichen E-Bike Reise im Baltikum ganz besonders gut erkunden und genießen können!

Radreisen Litauen – entlang der Ostseeküste

Radreisen in Litauen lassen sich problemlos im Norden des Landes, an der Ostseeküste beginnen. Der Küstenabschnitt ist vor allem vom Bernstein geprägt und mit ein bisschen Glück findet man das „Gold der Ostsee“ direkt am Wegesrand. Die erste größere Stadt und Etappenziel ist Palanga, dessen Name soviel wie „Sumpfloch“ bedeutet. Keine Sorge: der Name ist hier keineswegs Programm – vielmehr handelt es sich um eine der beliebtesten Städte für den litauischen Tourismus. Palanga ist durch seine Strandpromenade nebst Seebrücke bekannt und natürlich darf im Ort auch das Bernsteinmuseum nicht fehlen. Bis 1918 war der Ort unter dem deutschen Namen Polangen die nördliche Grenze von Ostpreußen.

Weiter geht es nach Klaipėda, das deutsche Memel. Mit knapp 170.000 Einwohnern radelt man hier bereits durch eine Großstadt und zugleich den wichtigsten Ostseehafen des Landes. Radreisen in Litauen offenbaren hier in besonderem Maße die wechselvolle Geschichte des Landes, denn Klaipėda gehörte sowohl zum Staat des Deutschen Ordens als auch zu Preußen, dem Deutschen Reich, dem Memelland, der Sowjetunion und natürlich zu Litauen. Das Stadtbild ist von Fachwerkhäusern geprägt und als Wahrzeichen gilt der Simon-Dach-Brunnen mit dem aus einem Volkslied bekannten „Ännchen von Tharau“. In Klaipėda beginnt die Kurische Nehrung, ein schmaler Landstreifen an der Ostsee, der zum UNESCO Weltkulturerbe zählt. Vor allem der Ort Nida (Nidden) ist sehr belebt und lockt unter anderem mit dem Thomas-Mann-Haus.

Radreisen Litauen – Memel, Kaunas und Vilnius

Die Kurische Nehrung gilt zu recht als eine der spektakulärsten Landschaften von Europa. Die Dünen türmen sich meterhoch und bilden einen reizvollen Kontrast zu den dichten Kiefernwäldern. Ständiger Begleiter ist das Rauschen der Ostsee und natürlich schmeckt die Luft allerorten nach Meer. Wer es mystisch mag, der erfreut sich am Hexenberg in Juodkrante (Schwarzort).

Von der Kurischen Nehrung geht es mit dem Schiff zurück in Richtung Festland und zum Delta der Memel. Der Fluss prägt mit seiner Länge von 937 Kilometern sowohl Radreisen in Litauen als auch weite Teile von Belarus. Sehenswert ist vor allem der Nationalpark Memel-Delta, der über ein weites Stück durchradelt wird. In Ventes Ragas befindet sich eine Vogelwarte mitsamt eines alten Leuchtturms und Stadtfans kommen in Kaunas auf ihre Kosten. Mehr als 300.000 Menschen leben in der Metropole mit ihrer schönen Altstadt und dem „Weißen Schwan“, wie das Rathaus genannt wird.

Weiter im Text bzw. auf Radreisen in Litauen geht es in die ehemalige Hauptstadt Trakai mit der Inselburg inmitten des Galvesees und von dort direkt weiter nach Vilnius. Die Hauptstadt Litauens ist auch als „Jerusalem des Ostens“ bekannt und lohnt mindestens einen ganzen Tag für Besichtigungen.