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Inn Radweg

Der Inn Radweg oder auch Innradweg bzw. Inn-Radweg eignet sich für Radlerinnen und Radler, die hoch hinaus wollen. Kennzeichnend für die Strecke ist der Abwechslungsreichtum, der sich in Passagen im Hochgebirge der Alpen aber auch sanften Hügeln und dem Radeln durch Täler und Flussauen widerspiegelt. So kommt es, dass auf stolzen 520 Kilometern Länge verschiedene Schwierigkeitsgrade möglich sind und man zudem gleich drei Länder durchradelt. Eine genaue Planung ist zu empfehlen, denn nicht alle Passagen sind zu allen Jahreszeiten befahrbar und zudem existiert nicht immer eine Ausschilderung. Gefahren wird entlang des Laufs des Inns und damit eines der längsten Alpenflüsse, der in Passau in die (in diesem Abschnitt deutlich kleinere) Donau mündet.

Radreisen Inn Radweg

 

Eine wissenschaftliche Studie bestätigt, dass bereits ein kurzer Aufenthalt im Nahbereich der Wasserfälle eine Verbesserung der Lungenfunktion bewirkt. Entlang dem Flusslauf von Salzach und Inn führt die Fahrradtour durch flaches bis leicht hügeliges Gelände bei einem Gefälle von rund 750 m von Krimml bis Passau. Einige längere Steigungen sind trotzdem unvermeidbar.
Radeln entlang Inn, Salzach und Chiemsee…Bayern ist nicht nur geprägt durch Berge, Bier und Barock sondern auch geistlich über Jahrhunderte hinweg durch das Beten und Wirken der Benediktiner. Prächtige Kirchenbauten und Klöster diverser Ordensgemeinschaften erwarten uns auf dieser Radtour. Die Strecke verläuft größtenteils flach, es müssen aber auch hin und wieder kurze Steigungen in Kauf genommen werden. Gefahren wird überwiegend auf Rad- und Wirtschaftswegen. Es muss jedoch auch auf ausgeschilderte Nebenstraßen ausgewichen werden. Gesamtlänge: ca. 240 Radkilometer
Weiß - blaues Großstadtflair in München, ländliche Idylle in Bayern und Österreich, den traumhaften Walchsee, das wildromantische Saalachtal und die Mozartstadt Salzburg - All das und noch viel mehr erleben Sie auf dieser herrlichen Radtour!
Vom Oktoberfest zu den Festspielen werden Sie trotz dieser neuen Verbindung nicht radeln können, finden diese beiden Höhepunkte im Veranstaltungskalender der beiden Städte nicht zur gleichen Zeit statt. Aber Salzburg und München haben auch außerhalb dieser Zeiten viel zu bieten. Und kaum weniger das Seenland dazwischen. Die Namen dieser weltbekannten bayerischen Seen kennt ein jeder, aber nur Sie haben das Vergnügen diese per Rad entdecken zu können. Erleben Sie Geschichte und Geschichten rund um tiefblaue Seen und hochaufragende Berge, um Bayerisches und Salzburgerisches, um Brauchtum und Kulinarik. Genießen Sie herrliche Panoramen während Sie gemütlich an den Seeufern radeln – Landschaft und Kultur werden Sie gleichermaßen in Ihren Bann ziehen
Genießen Sie den Aufenthalt und den Start in der Weltstadt mit Herz. Radtour entlang des idyllischen und sehr ruhigen Isar Radweges erleben Sie anschließend eine der ruhigsten Fluss-Radtouren Deutschlands. Nach der Isarmündung in die Donau radeln Sie auf bequemer, flacher Strecke am Fuße des Bayerischen Waldes bis nach Passau.
Die Radtour auf Inn Radweg und am Chiemsee verläuft größtenteils flach, es ist aber zwischendurch auch mit kurzen Steigungen zu rechnen. Gefahren wird überwiegend auf ruhigen Rad- und Wirtschaftswegen sowie verkehrsarmen Straßen.
Die Radreise führt Sie vom Herzen Bayerns mit seiner Landeshauptstadt München in die weltoffene Kaiserstadt Wien. Sie fahren am Inn und weiter an der Donau entlang. Unterwegs lernen Sie die Kulturmetropole Linz, sowie das Benediktinerstift Melk kennen und geniesen die bayerische und österreichische Küche. Sie radeln hauptsächlich auf gut markierten und ausgeschilderten Radwegen, sowie ruhigen Seitenstrassen. Die Strecke ist fast immer eben, zwei Radtage sind etwas hügelig.
Tirol und Bayern sind bekannt für volkstümliche Traditionen, wohlschmeckende Küche und einzigartige Landschaften mit Bergkulissen, unberührter Natur und glasklare Seen. Wir radeln auf gut beschilderten Fernradwegen (Inn-, Bodensee - Königssee und Via Bavarica Tyrolensis - Radweg) sowie auf ruhigen Nebenstraßen (nur auf kurzen Abschnitten auch Hauptstraßen) und wenigen unbefestigten, aber gut befahrbaren Wegstrecken. Kurze Anstiege können auch mühelos schiebend bewältigt werden, ein längerer Anstieg am 5. Tag der Radtour kann per Wendelstein-Bus überbrückt werden (in Eigenregie).
Eine wissenschaftliche Studie bestätigt, dass bereits ein kurzer Aufenthalt im Nahbereich der Wasserfälle eine Verbesserung der Lungenfunktion bewirkt. Entlang dem Flusslauf von Salzach und Inn führt der Radweg durch flaches bis leicht hügeliges Gelände bei einem Gefälle von rund 750 m von Krimml bis Passau. Einige längere Steigungen sind trotzdem bei den Fahrradreisen Krimml - Passau unvermeidbar.
Fahrradtouren von Krimml bis Schärding - bei den Krimmler Wasserfälle Gesund durchatmen, den eine wissenschaftliche Studie bestätigt, dass bereits ein kurzer Aufenthalt im Nahbereich der Wasserfälle eine Verbesserung der Lungenfunktion bewirkt. Entlang dem Flusslauf von Salzach und Inn führen die Radwege durch flaches bis leicht hügeliges Gelände bei einem Gefälle von rund 750 m von Krimml bis Passau. Einige längere Steigungen bei der Fahrradtour sind trotzdem unvermeidbar. Auf der Radtour ist ein Ruhetag in Salzburg eingeplant.
Radtouren durch das Salzkammergut, Chiemgau und Tirol – diese drei Regionen stehen für wunderschöne Landschaft, erholsamen Urlaub, warme Badeseen, saftig grüne Almen und blühende Wiesen. Ausgangspunkt unserer Radreise ist die lebendige Stadt Salzburg, zugleich Heimat von Wolfgang Amadeus Mozart. Der Mozart Radweg verläuft auf teilweise flachem aber auch hügeligem Gelände. Zwischen dem Inntal und Salzburg müssen wir einige Steigungen bewältigen, können dafür aber auch schöne Abfahrten genießen. Sie fahren überwiegend auf Radwegen und verkehrsarmen Nebenstraßen, die großteils asphaltiert sind. Einige kurze Abschnitte (nie länger als ein bis zwei Kilometer) müssen auch auf mäßig befahrenen Straßen zurückgelegt werden.
Start der Radreise in der Hauptstadt von Tirol in Innbruck. Die Radtour führt Sie auf dem Inn Radweg über Kufstein und Rosenheim bis nach Passau wo der Inn in die Donau mündet. Durch die Streckenführung entlang oder im Flusstal des Inn fast durchwegs ebene Strecke, drei Etappen mit kurzen steileren Anstiegen.
Im mondänen St. Moritz startet diese wunderschöne Radreise und führt zunächst durch das weite Hochtal des Engadins immer entlang des Inns. Sobald Sie die malerischen Dörfer und ausgedehnten Waldgebiete des Schweizer Nationalparks hinter sich gelassen haben bleiben Sie nur kurz in Österreich, denn anschließend geht es gleich hinauf auf den Reschenpass und nach Italien. Burgen und Schlösser am Weg und große Kultur in den Etappenorten werden die Interessierten begeistern. Ebenso wie Wein- und Obstgärten, herrliche Bergpanoramen, gute Luft und intakte Natur entlang der wunderschön angelegten Wege das Herz eines jeden Radlers höher schlagen lassen. 1.200 Höhenmeter führt Sie dieser Radweg bergab von den Alpen durch das sonnige Italien bis nach Bozen!
Radtouren in Tirol, Berchtesgadener Land und Salzburger Land: Wenn die weiße Schneepracht im Frühling verschwindet, kommt die wunderschöne Landschaft dieser Regionen mit ihren grünen Almen und saftigen, grünen Wiesen und all den Blumen zum Vorschein. Sowohl die Flüsse und Seen, mit einer überragenden Bergkulisse im Hintergrund, als auch die malerischen Orte machen diese Radreise einzigartig. Immer entlang dem Inn geht es fast nur eben oder leicht bergab. Ab dem 4. Tag müssen Sie mit einigen Steigungen rechnen, können dafür aber auch schöne Abfahrten genießen. Geradelt wird überwiegend auf Radwegen und verkehrsarmen Nebenstraßen, die großteils asphaltiert sind (einige kurze Abschnitte auf mäßig befahrenen Straßen).
Eine Reise durch die Zeit auf der alten Via Claudia Augusta: Lassen Sie sich zurückversetzen in das Mittelalter, die Ära der Fugger, das Rokoko, die Römerzeit. Die Romantische Straße wird Sie zu prunkvollen bischöflichen und fürstlichen Residenzen führen, Ihnen die märchenhaften, bayerischen Schlösser König Ludwigs zeigen, Sie an römischen Thermen und Gewölben die Präsenz einer alten Hochkultur spüren lassen. Sie werden keine Zeitmaschine benötigen, nur offene Augen und Ohren.
Auf den Spuren uralter Handelswege führt die Radroute von der Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck bis in die Festspielstadt Verona. Zahlreiche alte Eisenbahntrassen und Dammwege wurden zu modernen Radwegen umgebaut, dadurch sind die beeindruckenden Städte und Bergpanoramen nahezu verkehrsfrei zu genießen. Die Highlights der Radreise von Innsbruck nach Verona sind unter anderen die Städte Brixen, Bozen und Trient, es liegt auch viel Kultur am Weg! Die durchquerte Landschaft zeigt sich anfangs am Brennerpass auf 1.370 Metern nahezu alpin, bevor in Brixen der Obst- und Weinbau überwiegt. Mit der Salurner Klause ist schnell das „richtige“ Italien erreicht, Flora und Fauna gehen ins Mediterrane über. Für Abwechslung ist auf dieser wunderschönen Radtour also jederzeit gesorgt – egal ob Natur, Kultur oder Kulinarik, hier ist für jeden das Passende dabei!
Bekannte Städte wie Innsbruck, Meran und Trient liegen am Etsch Radweg. Auf der Radreise radeln sie entlang von Inn und Etsch über den Reschensee und den Kalterersee an den Gardasee. Eindrucksvolle Gebirgszüge bilden ein imposantes Panorama. Und vom Reschen bis an den Gardasee prägen Obst- und Weingärten die Streckenführung: von der Blüte bis zur Ernte ist immer Radsaison am Südhang der Alpen.
Es ist kaum zu glauben, dass man so bequem und leicht auf flachen Wegen durch die Welt der Alpen radeln kann. In Anlehnung an den Donauradweg wurde an den Ufern der Saalach, Salzach und Inn ein Radwegenetz geschaffen. Die durchgehende Beschilderung gewährleistet ein unbeschwertes Radvergnügen von den Krimmler Wasserfällen bis hin zur Barockstadt Schärding am Inn.
Ein Künstler, ausgestattet mit Pinsel und Farben, vom Impressionismus inspiriert, bräuchte wahrscheinlich Wochen für diese Radtour. Zu vielfältig wären die sinnlichen Eindrücke, zu prächtig die Panoramen in den malerischen Engadiner Dörfern wie Zernez, Susch und Lavin, dem weiten Hochtal des Oberengadins, den großen Waldgebieten des Schweizer Nationalparks. Dann, plötzlich, wechselt die Szenerie: Willkommen in Tirol! Hier lässt sich Geselligkeit genießen. Und auch Innsbruck, das Ziel der Reise, wird als Kultur- und Olympiastadt andere Akzente setzen. Der Künstler wird zum Lebemann.
Das idyllische Dorf Nauders am Reschenpass, mit einem sehr schönen Ortsbild, war bis vor 100 Jahren Teil des Südtitoler Vinschgaus. Von hier starten Sie Ihre Radtouren in das Inntal nach Pfunds, Tösens bis Ried im Oberinntal, sowie entlang der Etsch zum Reschensee, Schlanders und Meran.
Von der Mozartstadt Salzburg radeln Sie quer durch die sanfthügelige Seenwelt des Salzkammergutes in Richtung Donau. Über Linz, dem Strudengau und die Wachau erreichen Sie schließlich die Walzerstadt Wien.
Von der Mozartstadt Salzburg radeln Sie quer durch die sanfthügelige Seenwelt des Salzkammergutes in Richtung Donau. Über Linz, dem Strudengau und die Wachau erreichen Sie schließlich die Walzerstadt Wien.
Sternradreisen in der Region Kitzbühl / Tirol, die Radwege liegen im Tal abseits des Verkehrs führen zu Seen, durch Moore nach Aschau, Kitzbühl, Wörgl und St. Johann in Tirol.
Majestätisch stehen sie Spalier für die Radler, die weltbekannten Tiroler Berge. Zillertaler Alpen, Karwendelgebirge, Kitzbühler Alpen und Nordkette bilden eine eindrucksvolle Kulisse. Und trotz der bis zu 3500 m hohen Gipfel radeln Sie auf meist flachen Wegen durch die Tiroler Täler. Zillertal und Inntal bieten hervorragende Wege für gemütliches Radeln. Gewinnen Sie einen unvergesslichen Eindruck vom Tiroler Land zwischen Innsbruck und Kufstein. Freundliche Leute, gepflegte Kleinstädte, die sich wie eine Perlenkette am Inn aufreihen, Badeseen und Bergkulisse. Und natürlich liegt viel Sehenswertes am Weg: die Olympiastadt Innsbruck, die Kristallwelten in Wattens, die kleinste Stadt Österreich, Rattenberg, das Silberbergwerk in Schwaz und Burgen und Schlösser in großer Zahl.

Beschreibung Inn Radweg

 

Das Engadin

Gleich zu Beginn wartet der Inn Radweg mit einem Superlativ auf. Das Engadin im Schweizer Kanton Graubünden ist das höchstgelegene bewohnte Tal Europas und zieht sich über 80 Kilometer durch die Alpenlandschaft. Als Startpunkt der Fahrradtour lässt sich das kleine Dorf Maloja wählen, das nur wenige Kilometer von der italienischen Grenze entfernt ist. Man befindet sich hier auf 1.809 Metern über dem Meeresspiegel und genießt sowohl die einzigartigen Aussichten als auch die frische Bergluft. Ein idealer Auftakt, zumal der Maloja-Pass bereits in der Römerzeit bekannt war und der Ort auch aus späteren Zeiten viele Sehenswürdigkeiten aufbietet. Eine Besonderheit ist die Majola-Schlange. Keine Angst: die Schlange ist nicht echt, sondern bezeichnet ein Nebelphänomen, das vor allem im Herbst auftritt.

 

Mit hoffentlich guter Sicht kann die Radtour beginnen und führt zunächst einmal bergab und zwar über das klimatisch besonders angenehme Sils nach St. Moritz. Der Wintersportort bietet nicht nur mondäne Restaurants und Hotels, sondern auch eine Reihe eindrucksvoller Bauten von Stararchitekten wie Sir Norman Foster. An 322 Tagen im Jahr scheint hier die Sonne und Touristiker sprechen aufgrund der trockenen Luft auch von “Champagner-Klima”. Wer es ein klein wenig bodenständiger mag, der entscheidet sich für das folgende Samedan mit Blick auf den 3.246 Meter hohen Piz Ot. Auch hier wird – wie in den meisten anderen Orten des Engadins – rätoromanisch gesprochen, wenngleich statistisch gesehen der Anteil der deutschsprachigen Bevölkerung noch etwas höher ausfällt. Der Name Engadin stammt übrigens auch aus dem Rätoromanischen und bedeutet Inngarten, wobei das “En” den Inn bezeichnet und das “gadin” den Garten.

 

Ab Zernez spricht man vom Unterengadin, wobei Personen aus dem “Flachland” angesichts einer Höhe von immer noch 1.473 Meter über N.N. ebenfalls noch von einer echten Berglandschaft sprechen würden. Die erste Etappe der Fahrradtour mit rund 57 Kilometer ist geschafft und von Zernez wird nun das bereits in Österreich liegende Pfunds ins Visier genommen. In Zernez lohnt der Blick auf Schloss Wildenberg und ein Besuch der Pfarrkirche Runatsch, bevor es durch viele kleine Dörfer auf und ab geht. Wer hier unterwegs ist, benötigt jedoch ein klein wenig Kondition, denn immer wieder sind Anstiege zu bewältigen und teilweise fährt man mit dem Fahrrad direkt auf der Straße. Die “Belohnung” befindet sich dann im Tiroler Inntal und damit im Dreiländereck aus Schweiz, Italien und Österreich und zwar in Form der “Ökogemeinde” Pfunds.

 

Tirol

In Pfunds beginnt der zentrale Abschnitt des Inntal Radwegs, der über knapp 200 Kilometer durch Tirol führt. Wem der Sinn nach großen Städten steht, der kommt hier ebenso auf seine Kosten wie Naturfreunde oder anders formuliert ist Abwechslung garantiert.

 

Zunächst einmal geht es von Pfunds nach Landeck. Diese Passage wird als “wellig” beschrieben und führt über 31 Kilometer vor allem über Wirtschaftswege. Landeck ist eine Bezirkshauptstadt und trotz nur rund 8.000 Einwohnern überaus lebendig. Der Ort eignet sich perfekt zum Auffüllen der Vorräte der auch zum Stadtbummel. Als Sehenswürdigkeit gilt Schloss Landeck, das eigentlich eine Burg ist und ein Museum beherbergt. Landeck ist auch schon im Einzugsgebiet der Landeshauptstadt Innsbruck, die allerdings auf dem Inn Radweg noch etwas warten muss.

 

Wer nach Innsbruck will, muss sich dies regelrecht “verdienen”. Gemeint ist die Rampe mit ihrer Steigung von 18 Prozent, die in der Imster Schlucht in beiden Fahrtrichtungen verläuft. Imst ist eine 10.000 Einwohner-Stadt und bietet eine Fülle an alten Gebäuden, schönen Kirchen und Klöstern. Auch handelt es sich hier um eine Klettermetropole, d.h. wer kurzzeitig die Sportart wechseln möchte, kann dies in einer der vielen Klettersteige und -routen tun.

 

Hinter Imst folgt dann schon Innsbruck, das mit mehr als 132.000 Einwohnern die größte Stadt Tirols und des Inn Radwegs ist. Innsbruck liegt 574 Meter über dem Meeresspiegel und ist nicht mehr direkt als Alpenstadt zu bezeichnen. Als Wahrzeichen gilt das “Goldene Dacherl” doch lohnen sich auch das Helbinghaus und natürlich das Alpenpanorama.

 

Die Größe der Stadt Innsbruck hat jedoch auch ihre Nachteile. Der folgende Abschnitt nach Kufstein führt in weiten Teilen an der Inntal-Autobahn entlang und sorgt dafür, dass der Inn Radweg ein wenig seinen malerischen Charakter verliert. Zwar sind Orte wie Schwaz mit Schloss und Silberbergwerk oder auch Jenbach mit direktem Zugang zum Achensee sehenswert, doch steigen manche Radfahrer lieber in den Zug und steigen erst in Kufstein wieder aus. Auch hier schnuppert man Stadtluft, allerdings nicht annähernd im Format einer Großstadt wie Innsbruck. Kufstein bildet mit Salzburg und Rosenheim einen einheitlichen Wirtschaftsraum und verfügt über gleich sechs Brücken über den Inn. Als Sehenswürdigkeit drängt sich die Festung auf dem 90 Meter hohen Festungsberg geradezu auf, wenngleich auch die Innenstadt mit ihrer umfangreichen Gastronomie und den vielen kleinen Geschäften einen Besuch und Bummel lohnt.

 

Exkurs zum Tauern Radweg

Hinter Kufstein fungiert der Inn als Grenzfluss zwischen Deutschland und Österreich. Der klasssiche Inn Radweg führt entlang des deutschen Ufers und somit durch Bayern. Es ist allerdings auch möglich, über den parallel verlaufenen Tauern Radweg zu fahren und damit auf österreichischem Terrain zu bleiben.

 

Gefahren wird in diesem Fall entlang der Salzach sowie später wieder des Inn. Der Tauern Radweg ist als eigenständige Tour zu bezeichnen, weshalb wir uns hier dem Inn Radweg und dessen deutscher Seite widmen. Lohnenswert ist das Radeln mit Besuch der Krimmler Wasserfälle, der Liechtensteinklamm sowie der Mozartstadt Salzburg aber allemal.

 

Bayern

Wer auf dem Inn Radweg in Bayern unterwegs ist, trifft kurz vor Braunau wieder auf den Tauern Radweg bzw. die Mündung der Salzach in den Inn. Zuvor geht es nach Norden, genauer gesagt in Richtung Wasserburg am Inn. Der Ort liegt nur gute 50 Kilometer östlich von München und befindet sich auf eine Halbinsel, die nahezu vollständig vom Inn umflossen wird. Der Stadt gegenüber befindet sich der Innleiten, eine Steilküste, die bis zu 70 Meter aufragt. Einen besseren Aussichtspunkt auf die Altstadt mit ihren zahlreichen bis ins Mittelalter zurückreichenden Bauten kann man sich kaum denken. Ein weiteres Highlight der Fahrradtour ist die Inn-Brücke mit dem Brucktor. Wem der Weg nach Wasserburg zu schnell verlief, der legt auf halber Strecke von Kufstein einen Halt in Rosenheim ein. Die Stadt misst 63.000 Einwohner und ist damit der zweitgrößte Ort auf der gesamten Strecke. Rosenheim verfügt über eine großzügige Fußgängerzone und ebenfalls viele schöne alte Häuser, vor allem rund um den zentralen Ludwigsplatz.

 

In Bayern ist der Inn Radweg nahezu durchgehend auf beiden Ufern befahrbar. Es ergeben sich somit immer wieder alternative Routen. Ab Wasserburg empfiehlt sich eher das Ostufer, da auf der Westseite vielfach über befahrene Straßen geradelt werden muss und zudem kaum Sehenswertes zu fnden ist. Auch entfernt man sich immer wieder vom Inn und fährt unter anderem durch Wälder. Das Ostufer ist wiederum ab Mühldorf am Inn bis nach Marktl zu empfehlen. Der  Inn Radweg führt dabei durch den weltbekannten Wallfahrtsort Altötting und durch Marktl, den Geburtsort von Papst Benedikt XVI. zu dessen Ehren ein kleines Museum eingerichtet wurde. Kurz hinter Marktl mit Blick nach Braunau mündet die Salzach in den Inn und die Innauen belohnen die Mühen der vorangegangenen Kilometer mit einer malerischen Naturlandschaft. Je nach Jahreszeit lassen sich Zugvögel auf ihrem Weg nach Süden beobachten und auch Seeadler wurden bereits ausgemacht. Meist empfiehlt sich aufgrund der besseren Beschilderung die österreichische Seite, wobei in Neuhaus/Schärding zwei Brücken und damit Landesgrenzen existieren.

 

Schärding ist dann auch die vorletzte Station der Radtour auf dem Inn Radweg und eine Bezirkshauptstadt in Oberösterreich. Hier beginnt das österreichische Innviertel, das sich nach Osten zieht und man befindet sich nur noch auf 313 Meter Höhe über dem Meeresspiegel. Davon, dass der Inn Radweg im Hochgebirge begonnen hat, ist längst nichts mehr zu spüren. In Schärding ist der Stadtkern besonders sehenswert und gilt als farbenfroher Repräsentant des Inn-Salzach-Baustils mit seinen Scheinfassaden. Auch eine Schiffstour auf dem Inn lässt sich hier problemlos unternehmen.

 

Von Schärding sind es nur noch runde 20 Kilometer bis Passau. Der “Endspurt” führt noch einmal durch ein schönes Waldgebiet, ist allerdings ein wenig hügelig. In Passau trifft der Inn Radweg dann unter anderem auf den bereits erwähnten Tauern Radweg sowie auf den Donau Radweg. Überhaupt eignet sich Passau zum Verweilen und Ausspannen. Die “Dreiflüssestadt” ist aufgrund der vielen Studierenden überaus jung und lebendig und bietet mit dem Dom St. Stephan und der Veste sowie dem Lamberg-Palais gleich mehrere Sehenswürdigkeiten. Passau ist ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt, weswegen sich der Ort perfekt für die Abreise in alle Teile Deutschlands und Österreichs eignet. Zuvor sollte man jedoch noch ein wenig die Reise Revue passieren lassen, was besonders in einem der vielen Straßencafés und Restaurants der malerischen Altstadt möglich ist.

 

 

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