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Drau Radweg

Der Drau Radweg verbindet mit Italien, Österreich, Slowenien und Kroatien gleich vier Länder im Herzen Europas. Benannt wurde die Strecke natürlich nach dem Fluss Drau, der sich über eine Länge von fast 750 Kilometer bis zur Donau bewegt. Bemerkenswert ist dabei der Höhenunterschied, der auf dem Drau Radweg zurückgelegt wird. Zu Beginn befindet man sich noch in den Dolomiten und blickt auf schneebedeckte Gipfel, am Zielpunkt Osijek schlagen gerade einmal 90 Meter Höhe über dem Meeresspiegel zu Buche. Abwechslungsreichtum ist somit garantiert. Sowohl in Österreich als auch in Italien ist der Drau Radweg bestens ausgeschildert und die touristische Erschließung ist glänzend. In der pannonischen Tiefebene sieht dies ein wenig anders aus, weshalb sich eine Radwegekarte zur Mitnahme empfiehlt.

Radreisen Drau Radweg

Sternradtouren auf dem sehr schönen, ebenen und autofreien Drau Radweg, sowie entlang am Millstätter See, dazwischen wird auf Nebenstrassen mit wenig Autoverkehr geradelt.
Die Kärntner Seen sind weitum bekannt - glasklar und umgeben von einer sanften Gebirgswelt. Wie aufgefädelt reihen sich die Seen, verbunden durch den Drau Radweg, an dem schmucke Ortschaften und kleine Städte liegen, aneinander.
Südlich des Alpenhauptkammes von Südtirol bis Slowenien verläuft der Drau Radweg. Das schönste Stück ab Sillian, mit traumhaftem Blick auf die Bergwelt der Lienzer Dolomiten, ist die Radreise wert! Durch Südkärnten radeln Sie bis zum Klopeiner See.
Sternradtouren mit Unterkunft im 4-Sterne Hotel Pachernighof in Latschach. Hier starten die Radtouren in dem Süden von Kärnten. Am sehr schönen, ebenen und autofreien Drau- und Wörthersee Radweg sowie entlang von Faaker See und Ossiacher See, dazwischen wird auf Nebenstraßen mit wenig Verkehr geradelt.
Die Kärntner Seen sind weitum bekannt - glasklar und umgeben von einer sanften Gebirgswelt. Wie aufgefädelt reihen sich die Seen, verbunden durch den Drau Radweg, an dem schmucke Ortschaften und kleine Städte liegen, aneinander. Sternradtouren entlang am Drau- und Wörthersee Radweg, dem Faaker und Ossiacher See.
Sie übernachten im Hotel Rosentaler Hof von hier aus unternehmen Sie Radtouren durch den Süden von Kärnten und erkunden die schöne Region von Österreich. Die Radreisen führen entlang der sehr schönen, ebenen und autofreien Drau- und Wörthersee Radwege sowie entlang von Faaker- und Ossiacher See, dazwischen wird auf Nebenstraßen mit wenig Autoverkehr geradelt.

 

 

Beschreibung Drau Radweg

 

Drau Radweg Italien und Tirol

Der Auftakt zum Drau Radweg erfolgt in Italien, wenngleich der Fluss wenig mit seinem Herkunftsland zu tun hat. Entsprechend wird dem “Ciclabile della Drava” wie der Drau Radweg auf Italienisch heißt, nur über wenige Kilometer durch Südtirol gefolgt. Die Quelle der Drau und Ausgangspunkt der Radtour ist bei Dobbiaco alias Toblach von wo aus es durch das Pustertal geht, das sowohl zu Italien als auch an seinem Ostende bereits zu Österreich gehört. Das Pustertal führt auch den Beinamen “grünes Tal” und ist eine Region voller Sagen und Mythen. Bekannt sind zum Beispiel die Geschichte vom Zauberer Thurn Urban oder auch dem Riesen Haunold. Auf jeden Fall lässt sich in der Landschaft bis hin zu den Lienzer Dolomiten allerorten bestens Rast machen und vor allem am Oberlauf säumen noch hohe Alpengipfel die Strecke. Der Weg bis nach Lienz ist immer wieder von Wasserfällen gesäumt und anhand alter Burgen und schöner Dörfer erfährt man jede Menge über die Geschichte der Region. Spannend ist auch ein Blick auf die namensgebende Drau, die hier von Kilometer zu Kilometer anschwillt und sichtbar durch die vielen Gebirgsbäche gespeist wird. Wer im Sommer radelt, erfrischt sich im Tristacher See, der in direkter Umgebung von Lienz liegt. Lienz zählt mit seinen 12.000  Einwohnern zu den größeren Städten Tirols und ist ein sehenswerter historischer Ort mit Schloss Bruck und vielen gut erhaltenen Stadtmauerresten. Innerhalb Osttirols handelt es sich um ein kulturelles Zentrum. Kurz dahinter ist Tirol jedoch schon zuende, was durch das “Tiroler Tor” oder auch “Kärntner Tor” in Oberdrauburg markiert wird. Das Tal der Drau verengt sich hier und die Strecke führt fortan durch Kärnten.

 

 

Kärnten


Die ersten Kilometer vom Drau Radweg auf Kärntner Terrain gestalten sich landschaftlich einmalig schön. In diesem Abschnitt wird die Drau nicht für den Betrieb von Kraftwerken genutzt, sodass man durch nahezu unberührte Natur radelt. Der Weissensee ist der höchste Badesee der Alpen und eine Rast wert, davor und dahinter geht es auf dem Drau Radweg durch das “Drauenland”. Das Wortspiel stammt natürlich aus neuerer Zeit und geht auf Tolkiens Auenland zurück. Fakt ist, dass der Weg bis Spittal an der Drau mindestens ebenso idyllisch ist. Spittal liegt am Millstädter See und bietet mit Schloss Porcia ein bedeutendes Renaissancegebäude sowie weitere Schlösser. Der Ort eignet sich ferner perfekt als Zwischenstation, bevor es auf die nächste Etappe bis Villach geht.

Villach ist mit mehr als 62.000 Einwohnern eine der größten Städte entlang des Drau Radwegs. Zuvor eignen sich Molzbichl mit einem Museum über die Karatanen und damit die Urahnen der Kärntner oder auch Gummern mit seinem Marmorabbaugebiet für eine Rast. Villach selbst versprüht den Charme einer südeuropäischen Stadt und verwöhnt zudem mit
einem einzigartigen Ausblick auf den Mittagskogel in den Karawanken. Hauptplatz und Lederergasse markieren die besten Spazierwege und wer genug Stadtluft geschnuppert hat, fährt entlang des von Stauseen gekennzeichneten Flusslaufs der Drau, immer in Richtung Osten. Vor der Grenze nach Slowenien lohnt sich noch ein Abstecher ins Jauntal und eine Fahrt über die 140 Meter lange Hängebrücke an der Kirche St. Luzia zwischen Bleiburg und Neuhaus, die eigens für den Drau Radweg errichtet wurde. In Lavamünd (benannt nach der Lavant, die hier in die Drau mündet) befindet man sich am tiefsten Punkt Kärntens und schon geht es weiter nach Slowenien.

 

Slowenien


Das slowenische Drautal sorgt für eine weitere Verbreiterung der Drau. Auch hier sprudelt es allerorten und die vielen Gebirgsbäche aus dem Pohorje fließen dem großen Fluss zu. In Faal erreicht man auf der Fahrradtour das „Hidroelektrarna Fala« ein Wasserkraftwerk mit dem Status eines technischen Museums und einer wahrlich beeindruckenden Größe. Von hier ist es nicht mehr weit in die einzige Großstadt auf dem Drau Radweg: Maribor bzw. Marburg an der Drau.


Maribor ist die zweitgrößte Stadt Sloweniens und befand sich über Jahrhunderte unter Habsburgischer Herrschaft. Hier wächst der älteste Weinstock der Welt und es lassen sich eine Reihe von Kirchen, darunter die Kathedralkirche aus dem zwölften Jahrhundert, sowie ein sehenswerter Stadtkern besichtigen. Eine Besonderheit der Drau auf slowenischem Gebiet ist die Möglichkeit zu zahlreichen Schiffspassagen. Wer einmal keine Lust auf Radeln hat, besteigt kurzerhand ein Floss oder ein Schiff bzw. versucht sich im Stand-Up-Paddling. Die Möglichkeiten sind zahlreich und Floßfahrt heißt auf Slowenisch „Koroški splavarji“.

 

Kroatien


Der letzte Abschnitt der Radtour auf dem Drau Radweg führt durch das Draufeld. Der mittelalterliche Ort Ptuj bzw. Prettau liegt noch in Slowenien, dahinter geht es über die Grenze bis ins kroatische Varaždin, das sogar für kurze Zeit die Hauptstadt Kroatiens war. Knapp 50.000 Einwohner leben hier und erfreuen sich an den vielen Barockbauten. Etwas weiter mündet die Mur in die Drau und der Fluss markiert die Grenze zwischen Kroatien und Ungarn.

Offiziell spricht man hinter Maribor, spätestens ab Varaždin schon nicht mehr vom Drau Radweg, wenngleich die Drau bis zu ihrer Mündung in die Donau noch viele Kilometer zu fließen hat, die allerdings als landschaftlich weniger interessant gelten.

Es fehlt zudem ab der Mündung der Mur die Beschilderung bzw. die Strecke wurde nicht als Radweg ausgebaut. Entsprechend markiert Varaždin den offiziellen Endpunkt, doch wer
möchte, radelt noch entlang der ungarisch-kroatischen Grenze bis nach Osijek mit seinen knapp 110.000 Einwohnern. Der Ort ist durch architektonisch spannende Gebäude aus der
Epoche der Sezession geprägt und nur noch wenige Kilometer von der Draumündung in die Donau entfernt. 

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