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Radweg Rügen Rundweg

Wie es der Name bereits sagt, führt der Radweg Rügen Rundweg rund um die größte deutsche Insel und liegt in der Ostsee. Dabei ist es den Radfans selbst überlassen, wo sie ihre Reise beginnen und wo sie wieder absteigen. Der Klassiker ist dabei sicherlich Altefähr, was auch daran liegt, dass dieser Ort direkt gegenüber der alten Hansestadt Stralsund liegt. Auf insgesamt 278 Kilometern rund um die Insel, müssen immerhin 1.000 Höhenmeter überwunden werden. Wer lediglich gemütliches Radeln im Flachland erwartet, sieht sich getäuscht und der Schwierigkeitsgrad der Radtour wird gemeinhin als „mittel“ eingestuft. Das hat auch damit zu tun, dass nicht alle Wege befestigt sind und teilweise über Kopfsteinpflaster gefahren wird.

Wer möchte, beginnt den Rügen Rundweg mit einem Rundgang durch Stralsund. Mit ihren knappen 60.000 Einwohnern handelt es sich um die bei weitem größte Stadt auf der gesamten Tour. Die Stralsunder Altstadt ist Teil des Weltkulturerbes der UNESCO und vor allem der Alte Markt mit dem Rathaus und der Nikolaikirche sucht seinesgleichen. Maritim veranlagte Radfahrer unternehmen noch einen Abstecher ins Deutsche Meeresmuseum bevor es über die Rügen- bzw. Rügendammbrücke auf die Insel geht.

Altefähr Rambin Gingst Schaprode Wiek Dranske Glowe Kap Arkona Sassnitz Binz Sellin Göhren Putbus Garz Poseritz

Rügen Rundweg

Radreisen Rügen

 

Altefähr

In Altefähr angekommen, lässt sich noch einmal ein Blick auf Stralsund mit seinen vielen Türmen werfen. Vor Ort lockt eine Strandpromenade und auch die Dorfkirche St. Nikolai aus dem 15. Jahrhundert ist mit ihrer Backsteinarchitektur sehenswert. Die dominierende Architektur sind allerdings alte, unverkennbar nordische, Bauernhäuser mit Reetdächern. Von Stralsund aus können sie nach Osten und nach Westen auf dem Ostseeküsten Radweg radeln.

 

Rambin

Weiter geht es auf dem Rügen Radweg in Richtung Rambin. Mit noch nicht einmal 1.000 Einwohnern lässt sich hier noch von einem Dorf sprechen. Die Geschichte Rambins ist allerdings reich und wird durch das Kloster St. Jürgen und die St. Johannes-Kirche eindrucksvoll dokumentiert. Beide Bauwerke stammen aus dem 14. Jahrhundert. Sehenswert ist auch der gut erhaltene alte Dorfkern.

 

Gingst

Von Gingst, der nächsten Station, lässt sich ein kleiner Abstecher auf die Insel Ummanz unternehmen. Dafür brauchen die Fahrräder noch nicht einmal auf ein Schiff verladen zu werden, denn seit 1901 existiert eine Brücke, die die 250 Meter Distanz zur Insel Rügen überwindet. Von Ummanz aus, rückt bereits die Nachbarinsel Hiddensee ins Blickfeld. Wer in Gingst bleibt, besucht gleichzeitig die ganze Welt. Gemeint ist natürlich der beliebte Rügenpark, in dem Miniaturen der berühmtesten Bauwerke aller Kontinente untergebracht wurden. Kleine Radfahrer freuen sich eine einen Streichelzoo und jede Menge Möglichkeiten zum Spielen und Toben.

An Bauwerken ist aber auch Gingst reich gesegnet. Zu denken ist in diesem Zusammenhang an die Kirche Sankt Jacob, die aus dem Jahr 1300 stammt, aber auch barocke Elemente umfasst. Dazulerner freuen sich auf das Handwerksmuseum, in dem vor allem die Landwirtschaft im Vordergrund steht.

 

Schaprode

Von Schaprode existieren direkte Verbindungen nach Hiddensee. Die Nachbarinsel ist an der engsten Stelle, dem „Stolper Haken“ nur einen Kilometer entfernt. Nichtsdestotrotz wurde keine Brücke errichtet, weswegen es vom Hafen aus auf eine Fähre geht. Hiddensee ist nicht nur wegen seiner malerischen Dörfer, sondern auch aufgrund seines Sonnenreichtums einen Ausflug wert. Im Jahr 2008 war die Insel mit 2.168 Sonnenstunden sogar der sonnenreichste Ort Deutschlands. Zudem genießen Radfahrer hier eine Sonderstellung, da es sich um einen komplett autofreien Ort handelt.

Schaprode selbst, wurde stark von der Fischerei geprägt. Die alten Fischerkaten wurden mit Rohr gedeckt und werden von alten Türen mit plattdeutschen Inschriften geschmückt. Wer sich für Vögel interessiert, besteigt den Aussichtsturm an der Udarser Wiek.

 

Wiek

Auch von Wiek legt die Fähre nach Hiddensee ab. Am Hafen fällt auch die Kreidebrücke ins Auge. Wo anderenorts eher alte Gebäude stehen, wurde hier erst 2003 eine komplette Neugestaltung vorgenommen. An manchen Tagen hört man die bekannte Wieker Blasmusik, eine Kapelle, die oftmals auch außerhalb der Insel auftritt. Wiek ist namensgebend für den Wieker Bodden, der komplett von der Insel umschlossen wird. Das flache Wasser lockt gleichermaßen Schwimmer wie Windsurfer.

 

Dranske

Ebenfalls noch am Wieker Bodden, liegt Dranske, die nächste Station auf dem Radweg Rügen Rundweg. In früheren Zeiten lebten die Menschen auch hier vom Fischfang. Heute erfreuen sich Touristen an der Nähe zu Kap Arkona und entspannen am Meer oder im Park Dranske - Lancken. Letzterer wurde bereits im frühen 18. Jahrhundert angelegt und weist noch deutlich barocke Züge auf.

Wer sich erfrischen möchte, findet im Stadtteil Dranske - Kuhle den „Schifferkrug“, der als älteste Gaststätte Rügens gilt. Die Tradition reicht hier bis ins Jahr 1455 zurück.

 

Kap Arkona

Auf dem Weg zu Kap Arkona muss man immer wieder Fußgängern ausweichen. Diese Passage auf dem Rügen Rundweg ist überaus beliebt und eröffnet immer wieder Ausblicke aufs Meer. Kap Arkona selbst ist ein 45 Meter hoher Kreidefelsen, auf dem mehrere Türme stehen. Einer der malerischsten und maritimesten Orte Deutschlands.

 

Glowe

Nach der vermeintlichen Aufregung und den spektakulären Ausblicken, bildet Glowe einen ruhigen Kontrapunkt. Der Erholungsort vereint architektonische die Moderne mit der berühmten „Ostseeperle“ und die Vergangenheit, die durch das Schloss Spycker von 1318 verkörpert wird. Der rote Anstrich erinnert an die schwedische Vergangenheit und sucht inselweit seinesgleichen.

 

Sassnitz

Erholsam geht es auch in Sassnitz, der nächsten größeren Stadt auf dem Rügen Rundweg zu. Der Nationalpark Jasmund schließt sich hier unmittelbar an und mit dem Königstuhl wartet ein 118 Meter hoher Kreidefelsen. In Sassnitz befindet sich die längste Außenmole Europas, die satte 1,45 Kilometer lang ist. Auch Rathaus und Altstadt sollte man sich nicht entgehen lassen.

 

Binz

In Binz erreicht der Rügen Radweg einen vorläufigen Höhepunkt. Der Ort besticht durch seine umfangreiche und vielerorts mondäne Bäderarchitektur und ist Anziehungspunkt für viele Prominente. Im Kurhaus Binz lässt sich ein erfrischendes Getränk einnehmen, die Seebrücke immer im Blick. Wer noch Lust auf einen Superlativ hat, radelt am Seebad Prora entlang. Der „Koloss von Prora“ ist ein Gebäudeensemble, das unglaubliche 4,5 Kilometer lang ist. Ein Weltrekord aus der Nazizeit, der allerdings eher skurril als schön zu nennen ist.

 

Sellin

Auch das südlich von Binz gelegenen Sellin ist ein Seebad, wie es im Buche steht. Hier ist alles ein wenig kleiner, doch die Wilhelmstraße kann es in punkto Pracht durchaus mit der Nachbargemeinde aufnehmen. Die Steilküste wird durch einen 30 Meter hohen Aufzug mit der Seepromenade und der Seebrücke verbunden. Radreise von Stralsund nach Binz, Sellin und Göhren können sie im Frühjahr, Sommer und Herbst unternehmen.

 

Göhren

In Göhren ist dann der östlichste Punkt auf dem Rundweg erreicht. Am Kap Nordperd beginnt dann auch der Nordstrand, an dem sich wunderbar in die Fluten der Ostsee eintauchen lässt. Ein Naturdenkmal ist der Buskam, ein Findling mit einem Umfang von 40 Metern, der allerdings zu einem Teil unter Wasser liegt.

Von Göhren aus, führt der Rügen Rundweg nach Putbus, die jüngste Stadt der Insel.

 

Putbus

Putbus ist in vielerlei Hinsicht anders als die sonstigen Orte auf Rügen. Das hat vor allem damit zu tun, dass Namensgeber Fürst Malte I. Fürst zu Putbus die komplette Stadt im Stil des Klassizismus aufbauen ließ. Der komplette Ort strahlt in maritimem Weiß und ist reich an Sehenswürdigkeiten. Vor allem Schlosspark, Orangerie und den berühmten Circus, sollte man sich nicht entgehen lassen.

Von Putbus führt der Rügen Radweg ins Inselinnere und nach Garz.

 

Garz

Garz ist durch und durch ländlich geprägt und hat mit dem Garzer See eines der größten Binnengewässer auf seinem Stadtgebiet. Der Slawische Burgwall aus dem 12. Jahrhundert ist ebenso sehenswert wie das Geburtshaus des berühmten Dichters Ernst - Moritz Arndt.

 

Poseritz

Poseritz ist die vorletzte Station auf dem Rügen Rundweg. Der Ort im Süden der Insel liegt schon wieder gegenüber des Festlands und ist eher ländlich geprägt. Von hier sind es nur noch wenige Kilometer, bis sich in Altefähr der Kreis schließt.

 

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