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Spree Radweg

Wer sich auf den Spree Radweg begibt, wird mit einem freundlichen „Witajśo k nam“ begrüßt. Die Formulierung stammt aus dem Sorbischen und bedeutet soviel wie „Herzlich Willkommen“. Überhaupt ist die Sorbische Kultur in weiten Teilen der Strecke präsent und mischt sich mit der deutschen Kultur. Zahlreiche Ortsschilder werden zweisprachig ausgewiesen und erst hinter Lübbenau endet das Siedlungsgebiet dieser anerkannte slawischen Minderheit.

420 Kilometer voller Abwechslung verspricht der Spree Radweg. Wer der Beschilderung folgt, erfährt meist, wie weit es bis zur Spreequelle und zur Mündung in Berlin-Spandau. Auf den ersten Kilometern führt der Spree Radweg über sächsisches Territorium, wo teilweise an Schildern gegeizt wurde. Es empfiehlt sich hier mit einer Radwanderkarte unterwegs zu sein oder die Einheimischen nach dem Spree Weg zu fragen.

Quelle Bautzen Uhyst Spremberg Cottbus Peitz Burg Lübbenau Lübben Schadow Beeskow Füstenwalde Erkner Berlin

Spree Radweg

 

Radreisen entlang der Spree

Rad und Schiffsreisen entlang der Spree

 

Quelle (Eibau)

Gleich in Eibau, an der Spreequelle, lockt die erste Erfrischung. Schließlich ist der kleine Ort zwischen Zittau und Bautzen für seine Schwarzbierbrauerei bekannt. Wenn man so will, liegt Eibau in den Bergen. Am Berg Kottmar entspringt die Spree in 478 Metern Höhe. Es existieren jedoch auch noch andere Spreequellen in Ebersbach und Neugersdorf. Unweit der Spreequelle lässt sich ein Blick auf eine Tafel werfen, auf der der komplette Spreeverlauf abgebildet ist. Die Vorfreude steigt. In Zittau beginnt auch der Oder Neiße Radweg.

Auf den ersten Kilometern führt der Spree Radweg durch das Lausitzer Bergland. Kennzeichnend sind die vielen Umgebindehäuser, die eine besondere Form des Fachwerks repräsentieren. Immer wieder eröffnen sich spektakuläre Blicke. Zudem ist die Region recht dünn besiedelt und wird vielerorts von der Natur bestimmt. Hier ist der Umgebindehaus Radweg.

 

Bautzen

Bautzen ist dann mit 40.000 Einwohnern die erste größere Stadt auf Ihrer Radtour. Der Ort gilt als einer der Hauptorte sorbischer Kultur und ist entsprechend Heimat für eine Fülle sorbischer Institutionen. Vieleorts sieht man noch die Frauen in den traditionellen Trachten. Wer in Bautzen Rast macht, sollte unbedingt den berühmten Bautzener Senf kosten, dem im Ort sogar ein eigener Laden gewidmet wurde. Zum Flanieren oder auch zum gemütlichen Durchradeln eignet sich die Altstadt mit der Friedensbrücke, dem Hofrichterhaus oder auch der Michaeliskirche. Wem der Sinn nach noch mehr architektonischen Höhepunkten steht, der sollte auch dem Dom St. Petri und der Neuen Wasserkunst einen Besuch abstatten.

Radreise auf dem Spree Radweg von Bautzen bis Berlin

In Richtung Uhyst stehen zwei Strecken zur Auswahl. Wer sich für den sehenswerteren Wegverlauf am westlichen Spreeufer entscheidet, muss jedoch einige Kilometer auf unbefestigten Radwegen zurücklegen.

 

Uhyst

Uhyst ist bereits in das Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide - und Teichlandschaft eingebettet. Neben der Spree eröffnet sich eine Wasserlandschaft mit jeder Menge Teiche und kleiner Seen. In Uhyst selbst, lockt das Neue Schloss mit seinem Barockgarten und dem englischen Landschaftspark.

Überhaupt zeigt die Landschaft ab Uhyst eindeutig, dass sie von Menschenhand geschaffen wurde. In der Region wurde vormals Braunkohletagebau betrieben, was einer der Gründe für den Seenreichtum ist. Bis zum Ort Schwarze Pumpe fehlt aber bisweilen die Beschilderung, weswegen sich eine Radkarte anbietet.

 

Spremberg

Die nächste Station ist das malerische Spremberg. Die „Perle der Lausitz“ liegt auf einer Insel, die über acht Brücken mit der Umgebung verbunden ist. Vom Bismarckturm eröffnen sich Ausblicke über die Dächer der Stadt. Von hier sieht man auch das Schloss, dessen Vorläufer bereits im elften Jahrhundert errichtet wurden.

Hinter Spremberg säumen Bäumen die Straßen. Noch befindet man sich im ehemaligen Industriegebiet, das jedoch immer natürlicher anmutet. Die erste Station entlang des Spree Radwegs ist die Talsperre Spremberg, die mit ausgedehnten Sandstränden aufwartet. Fast fühlt man sich wie am Meer und taucht ins kühle Nass des Stausees ein.

 

Cottbus

In Cottbus dominiert dann großstädtisches Leben. Die Stadt misst mehr als 100.000 Einwohner und ist mit repräsentativen Bauten reich gesegnet. Jugendstil, Klassizismus aber auch neugotische Industriearchitektur und eine Bauhausschule prägen den Stadtkern. Ebenfalls Teil von Cottbus ist der Branitzer Park, der im 19. Jahrhundert vom exzentrischen Fürsten Hermann von Pückler - Muskau gestaltet wurde. Der geniale Gartenarchitektur und Visionär liegt auch in seinem Park in einer Seepyramide begraben. Wer mit Kindern unterwegs ist, hat in Cottbus zudem die Möglichkeit, einen der größten Zoologischen Gärten Brandenburgs mit mehr als 170 Tierarten zu bestaunen. Radtour von Cottbus bis Berlin 

Kurz hinter Cottbus macht die Spree eine Biegung. Bisher war der Fluss nach Norden geflossen und schwenkt nun in Richtung Westen. Hier beginnt dann auch der Spreewald, eine der malerischsten Landschaften Deutschlands.

Radreise / Rundfahrt ab Cottbus an Spree, Oder und Neiße über 10 Tage

Peitz

Peitz markiert den östlichen Rand des Sprewalds. Auch hier lässt sich das Fahrrad bereits mit einem Kahn vertauschen und über die zahlreichen Kanäle entlang der Spree rudern. Peitz ist eine alte Festung, deren trutzige Türme sich bis heute erhalten haben. Auch der Kern der Altstadt ist sehenswert und lädt zum Flanieren oder zum langsameren Radeln ein.

 

Burg

Spätestens in Burg befindet man sich mitten im Spreewald. Die Spree bildet hier ein so genanntes Binnendelta und präsentiert sich als Netz aus mehr als 300 Fließen. Rundherum gedeiht ein Hochwald, der den höchsten Schutz der Unesco genießt. In Burg selbst, lässt sich in der Spreewald - Therme im Solewasser treiben oder man erkundet die umgebende Natur. Da es sich um eine Streusiedlung handelt, muss auf einen klassischen Altstadtkern verzichtet werden, dafür müssen Sie lange fahren um aus Burg herauszukommen. Sternradtouren mit Unterkunft in Burg

 

Lübbenau

Auch Lübbenau zählt noch zum Spreewald. Das zeigt sich auch daran, dass hier der Spreewald Radweg / Gurken Radweg abzweigt, der dieser Landschaft auf 250 Kilometern eine eigene Strecke zubilligt. Die Namensgebung versteht sich durchaus als augenzwinkernd und nimmt auf die berühmte Spreewälder Spezialität, die Spreewaldgurke, Bezug.

Lübbenau ist auch Standort des größten Hafens im Spreewald und beherbergt ein Schloss aus dem frühen 19. Jahrhundert. Wer möchte, kann in den klassizistischen Mauern auch übernachten oder eine kleine Mahlzeit einnehmen.

 

Lübben

Auch Lübben wartet mit einem Schloss auf, das auf einer Insel in der Spree steht. Neben der Schlossinsel führt der Spree Radweg auch über die Liebesinsel. Hinter Lübben fließt die Spree für eine Weile in Richtung Osten, bis in Alt Schadow der Nordrand des Spreewalds erreicht ist.

 

Alt Schadow

Alt Schadow gehört zur Gemeinde Märkische Heide. Vor allem der Neuenburger See und der Godnasee machen den Reiz des Ortes aus. Wer jedoch auf Sehenswürdigkeiten aus ist, radelt weiter in Richtung Beeskow.

 

Beeskow

In Beeskow ist die Spree längst wieder ein breiter Fluss, der ohne Verästelungen und Fließe in Richtung Norden fließt. Die Auwälder sind dicht und wer Fontanes berühmten „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ bereithält, kann die Orte mit den Stationen auf dem Radweg abgleichen. Ins Auge fällt direkt die große Kirche St. Marien, die das Stadtbild von Beeskow prägt. Mancherorts finden sich noch Reste der alten Stadtmauer und das älteste Haus der Stadt trotzt seit 1482 den Fährnissen der Zeit.

 

Fürstenwalde

Fürstenwalde vereint Natur und Kultur, wie kaum ein anderer Ort entlang des Radwegs. Der Ort ist fast komplett von dichten Wäldern umgeben, was sich dann auch in der Namensgebung widerspiegelt. Der Beiname „Grüne Stadt an der Spree“ stammt bereits aus den 1920er Jahren und hat sich bis heute erhalten. Anlässlich der Bewerbung für die Landesgartenschau 2004 / 2006 wurden weite Bereiche am Spreeufer neu gestaltet. Vor allem die Uferpromenade, die auch Teil der Spree Radwegs ist, verwöhnt die Sinne mit einer Reihe kleiner Gärten, Liegewiesen und Verweilmöglichkeiten. Architektonisch ist der Evangelische Dom St. Marien aus der Epoche der Gotik zu erwähnen, dessen Backsteinsarchitektur bereits norddeutsch anmutet.

Hinter Fürstenwalde führt die Radtour auf dem Radweg zum Teil über reguläre Straßen, die allerdings wenig befahren sind.

 

Erkner

In Erkner, der vorletzten Station entlang des Spree Radwegs, halten bereits manche Linien der Berliner S-Bahn. Noch einmal lässt sich die ländliche Umgebung genießen, bevor es auf direktem Weg in die Hauptstadt geht. Zuvor führt die Spree noch am Scharmützelsee entlang, wo vor allem das mondäne Bad Saarow besichtigt werden kann.

 

Berlin

In Berlin fließt die Spree noch einmal über eine Strecke von 44 Kilometer, quer durch die Stadt. Zwischen dem Dämeritzsee und dem Müggelsee im Stadtteil Köpenick spricht man von der Müggelspree. Weiter geht es entlang des Treptower Parks, vorbei an der Oberbaumbrücke, die die beiden Szenebezirke Friedrichshain und Kreuzberg  voneinander trennt.

In Berlin Mitte fließt die Spree dann an der Museumsinsel vorbei, kreuzt die berühmte Friedrichstraße, durchquert das Regierungsviertel und mündet schließlich im Stadtteil Spandau in die Havel. Hier endet die Spree und damit auch der Spree Radweg, sie können auch dem Havel Radweg oder Berliner Mauer Radweg weiter radeln.

Es empfiehlt sich aber noch ein mehrtätiger Aufenthalt in der Hauptstadt, um die berühmte „Berliner Luft“ zu atmen und all die Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten zu entdecken.

 
Auf der Radtour wird auch der Frosch Radweg gekreuzt.

Hotel's und Pensionen am Spree Radweg

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